Anklänge an karamellisierten Zucker und Weißbrot, auch Pfirsich- und Marillenfrucht
Synonyme: Pinot Gris, Ruländer
Grauburgunder zählen zu den extraktreichsten unter den Weißweinen. In jüngster Zeit baut man den für seine Fülle und Vollmundigkeit bekannten Wein mit einem höhren Säuregehalt aus, wodurch man ihn frischer und harmonischer empfindet.
Herkunft: Die Heimat des Grauburgunders ist so wie bei den anderen Burgundersorten Burgund in Frankreich. Von dort dürfte der Grauburgunder im 14. Jahrhundert duch die Mönche des Zisterzienserordens, die sich bekanntlich als Weinpatres um die Weinpflege und Rebenverbreitung in früheren Jahrhunderten große Verdienste erwarben, nach Österreich gebracht worden sein.
Anspruch: Der Grauburgunder ist in seinem Standort gegenüber Böden und Lagen recht anspruchsvoll. Er verlangt tiefgründige, fruchtbare Böden in warmen Hanglagen mit einer
ausreichenden Wasserversorgung. Kies- und Sandböden lehnt er ab, Vulkan- und Lössböden hingegen bevorzugt er. Auf solchen Böden kann man auch die charaktervollsten Grauburgunder finden.
Seine Reife ist mittelspät, die Lese erfolgt meist Mitte Oktober, da er eine volle Reife der Trauben verlangt.
Verbreitung: In Österreich nimmt der Grauburgunder an der gesamten Rebfläche einen Anteil von 0,6% ein. (in Deutschland 2,6%)